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Shisha rauchen – Cool oder gefährlich?

Raucherlunge (Links)    Nicht-Raucherlunge (Rechts)

Raucherlunge (Links) Nicht-Raucherlunge (Rechts)

Wie gefährlich ist das Rauchen einer Shisha?

Man kann mit Sicherheit sagen, dass das Rauchen von Wasserpfeifen gesundheitsschädlich ist. Man kann aber nicht genau sagen wie gefährlich es ist, da noch wichtige Daten für eine vollständige Abschätzung fehlen.

Die Eltern werden ja heut zu Tage von ihren Kindern leicht überredet. Die Wasserpfeife sei ungefährlich und riecht ja sehr gut, zum Beispiel nach Apfel, Traube, Erdbeere, Pfirsich.

Tatsache ist: Die Shisha ist weit weniger harmlos als ihr Ruf! 

Genau die Düfte sind es, die die Shisha zum größten Teil so gefährlich machen. Man raucht Gifte ein wie Kohlenmonooxid (Abbauprodukt von der Kohle), Nikotin, Teer und Schwermetalle. Allein die Werte von Kohlenmonooxid und Teer betragen etwa das Zehnfache einer Zigarette. Es gibt auch noch andere Substanzen, die im Wasserpfeifentabak enthalten sind, zum Beispiel Arsen, Nickel und Chrom. Diese Substanzen sind in sehr hoher Konzentration nachweisbar. Die Folgen eines langjährigen Shisha-Rauchers: schränkt die Lungenfunktion ein und erhöht das Krebsrisiko.

Hier ist eine Kurzfassung und die wichtigsten Daten zu einem aktuellen

Gesundheitstest:

Der Test hat ergeben, dass wenn man einen großen Tabakkopf raucht, entspricht dies einer Nikotinmenge von 2 mittelstarken Zigaretten (z.B. Marlboro). Der Rauch besteht aus 95 % Wasserdampf. Also kann der Rauch dem entsprechend nicht mit dem Rauch von Zigarren, Tabakpfeifen oder Zigaretten verglichen werden. Im Allgemeinen müsste anstatt von Rauchen mehr von „Dampfen“ gesprochen werden. Durch die Feuchtigkeit des Tabaks, entsteht der Dampf. Desto trockener ein Tabak ist, desto weniger Rauch produziert die Shisha. Durch einen hohen Wassergehalt in der Shisha, bindet der Rauch alle Fremdmoleküle an sich. Dadurch kann der Teergehalt nicht mit konventionellen Methoden gemessen werden.

Der linke Filter zeigt nach dem Rauchen einer normalen Shisha mit Apfeltabak und Metallsieb das Ergebnis an. Der rechte Filter zeigt das Ergebnis nach einer Select Ultra, entspricht einer leichten Zigarette (1 mg Teer). Die Trennung zwischen Tabak und Kohle hat eine eindeutige Rolle im Gesundheitstest gespielt. Das Metallsieb hat dabei am besten abgeschnitten.

Trennung: Metallsieb -> 100% Teergehalt, Alufolie -> 134% Teergehalt, direktes Auflgegen -> 142%

Die Rolle des Wassers spielt beim Filtern eine bedeutende Rolle, trotzdem wird darüber spekuliert. Dazu gibt es eine Rechnung im aktuellen Gesundheitstest:

Nikotingehalt einer 8G „Tabakladung“ : 40 mg

Nikotingehalt beim Übergang Säule/Schlauch: -2,2 mg

Nikotingehalt im Wasser: -3,5 mg

Die Frage stellt sich nun wo der Rest von 34,3 mg hin ist? Die ist in der Säule! Die größte Filterwirkung hat also die Säule. Deswegen fließt auch beim Reinigen der Rauchsäule so eine Art braune Sauce heraus. Trotzdem sollte das Wasser regelmäßig gewechselt werden.

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Verfasst von - 25. Januar 2012 in Gesundheit